Das Ende meiner sportlichen Karriere

Dienstag, 3. November 2009 21:31

Es ist für mich nun soweit. Ich habe mich entschieden meine sportliche Karriere zu beenden. Diese Entscheidung habe ich aus folgenden Gründen getroffen:

In erster Linie möchte ich mich auf mein Studium konzentrieren. In der Vergangenheit stand das Studieren immer nur an zweiter Stelle, weswegen ich nur langsam vorangekommen bin. Da ich nun 27 Jahre alt bin, ist mir eine schnelle Beendigung meines Studiums nun wichtig. Weiterhin waren die letzten Jahre aus sportlicher Sicht sehr schwierig. Seit 2005 hatte ich aufgrund von Verletzungen nur eine erfolgreichere Saison, und zwar die in diesem Jahr. Wenn ich auf meine sportliche Laufbahn zurückblicke, muss ich leider feststellen, dass sich Verletzungen wie ein roter Faden durch die gesamte Zeit durchgezogen haben. Deshalb war und wäre es in Zukunft meiner Meinung nach eher unrealistisch, meine langfristigen Ziele im Sport zu erreichen, nämlich eine Finalteilnahme bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen. Deswegen bin ich froh, meine letzte Saison ohne Verletzung verbracht zu haben und sogar noch einmal bei Deutschen Meisterschaften mit einem 2. Platz vorne dabei gewesen zu sein. Ich denke, es ist angenehmer so aufzuhören, als durch eine Verletzung dazu gezwungen zu werden, was mir durch meine Verletzungsanfälligkeit durchaus hätte passieren können. Nun genug zu den Gründen.

Wenn ich zurückblicke sehe ich natürlich auch viele schöne Dinge, an die ich mich immer gerne erinnern werde und auch nie vergessen werde. Seien es die Erfolge, die vielen schönen Orte, die ich zu sehen bekommen habe oder die tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte. An dieser Stelle gilt mein Dank für die schöne Zeit all denen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und mich unterstützt haben. In erster Linie sind hier zu nennen: mein Trainer und meine Trainingsgruppe, mit denen ich täglich Spaß am doch sehr harten Training hatte, mein Sponsor Burgwächter, der mich 7 Jahre lang nicht nur finanziell unterstützt hat und dem ich u.a. zu verdanken habe, nicht schon früher aufgehört zu haben und die Menschen in meinem persönlichen Umfeld, wie Familie und Freundin, die mir vor allem in schweren Zeiten viel Kraft gegeben haben. Auch danken möchte ich meinen Ärzten und Physiotherapeuten, die mich sehr oft rechtzeitig fit bekommen haben und natürlich meinem Verein für die lange Zusammenarbeit und Unterstützung.

Man wird mich noch weiterhin auf dem Sportplatz und bei Wettkämpfen antreffen, denn es interessiert mich natürlich weiterhin, wie es mit der Leichtathletik in unserem Verein und überhaupt in Deutschland weitergeht.

In diesem Sinne bis bald…

Euer Christian

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WM-Zug ohne mich abgefahren

Freitag, 31. Juli 2009 11:47

Auch in meinem letzten WM-Qualifikationswettkampf hat es mit der Norm nicht geklappt. In beim Meeting in Zeulenroda lief ich 50,66s. Wieder hatte ich mit schwieregen Bedingungen zu kämpfen. Von 100 - 300 Meter herrschte starker Gegenwind, der eine schnellere Zeit natürlich schwierig machte.

Auch die Suche nach einem weiteren Wettkampf ist erfolglos gewesen. Da viele Verbände in Europa nationale Meisterschaften haben, ist das kommende Wochenende arm an Meetings und somit gibt es keine weitere Möglichkeit für mich, die Norm zu laufen. Einen letzten Start habe ich am 08.08. in Cottbus.

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Luzern: Regen vermasselt gute Zeit

Mittwoch, 15. Juli 2009 22:47

Bei seinem ersten Angriff auf die WM-B-Norm von 49,80 Sekunden nach den Deutschen Meisterschaften in Ulm ist 400-Meter-Hürden-Läufer Christian Duma (LG Eintracht Frankfurt) gescheitert. Die Uhren blieben beim Meeting „Spitzenleichtathletik” in Luzern für den Deutschen Vizemeister nach 50,66 Sekunden stehen. Damit belegte der 27-Jährige, dem auf den letzten 50 Metern die Kräfte ausgingen, im B-Lauf Platz drei.

Die Stadionrunde mit zehn Hürden musste Duma in der Schweiz unter erschwerten Bedingungen zurücklegen. Strömender Regen vermasselte den Langhürdlern in A- und B-Lauf die Top-Zeiten. So reichten Isa Phillips 48,66 Sekunden zum Sieg. Der starke Jamaikaner war in diesem Sommer schon mehr als eine halbe Sekunde schneller unterwegs. Gleiches gilt auch für Duma, der im Ulmer DM-Vorlauf 49,95 Sekunden gerannt war. Damit hatte er die B-Norm für die Weltmeisterschaften in Berlin (15.-23. August) nur um 15 Hundertstel verpasst. Noch hat der Frankfurter aber bis zum 2. August Zeit, um als zweiter Deutscher nach dem Wattenscheider Thomas Goller (49,20 s) ein WM-Ticket zu lösen.

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